Kuchen geKOCHT
Als Gernreisende und als Reiseorganisatorin freue mich immer wieder darauf, Neues aus anderen Ländern kennen zu lernen. Unter anderem auch, Rezepte und Kochtechniken aus anderen Ländern auszuprobieren.
Weil heute der letzte Sprachkurs für die kommende Reise im Juli ist, habe ich für uns eine typisch polnische Mehlspeise gemacht. Gemacht … das heißt in diesem Fall, gekocht – nicht gebacken. Eine Babka gotowana. Ein Kuchen, der im Wasserbad gekocht wird. In einer ganz besonderen Kuchenform mit Deckel; die Teigmasse darf im kochenden Gefäß nicht durchgeschüttelt werden und damit sie es schön ruhig hat im Wassertopf, bedarf es einiger Tricks mit Tüchern, Brettern …!
Beim Kuchen-Machen gibt es einen entscheidenden Unterschied, ob er gebacken wird, oder gekocht. Gestern erlebt: Über einem Fernsehkrimi und einer Doku über plastische Chirurgie habe ich nämlich auf die Babka vergessen, die seit knapp drei Stunden im Tuch-ausgelegten Topf holzbrett-beschwert und patentverschlussdicht dahinköchelte. Eine Mehlspeise im Rohr dagegen hätte mich wahrscheinlich mit ihrem süßen Duft vom Fernseher weg gelockt … Nichtsdestotrotz hab ich die Babka umgehend ausgewickelt und gestürzt, ihr eine Glasur verpasst, damit sie uns heute den Abschluss versüsst
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Fazit: ein im Backrohr vergessener Kuchen wäre nach 3 Stunden Backzeit hoffnungslos verbrannt gewesen, die Babka ist trotz doppelter Kochzeit noch immer saftig!






